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Mit der Aktion HappyEyes schenken Sie blinden Kindern in Entwicklungsländern ihr Augenlicht zurück.

“Es gibt nichts schöneres, als gemeinsam etwas zu bewegen.
Machen wir den Anfang!”

Spende statt Honorar
Damit niemand blind sein muss, nur weil er keine Augenbehandlung bezahlen kann, können Sie statt Honorar auch eine Spende leisten.
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Lesen Sie auch die Geschichten von Anita und Moise!

Nathan der Sänger
Drückend schwül und heiß ist die Luft in einem Slumviertel im Osten von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Auf buckligen Sandpisten schleppen die Menschen CBM-Story Nathan07Körbe und Plastikschüsseln mit Maniokwurzeln oder Maismehl. Die Straßen sind gesäumt von kleinen, aus ein paar Holzlatten gezimmerten Verkaufsständen, an denen Waren feilgeboten werden: hier ein Häufchen Mehl, dort ein paar Bananen. Die Menschen kämpfen ums Überleben.

Aus einem kleinen, baufälligen Haus dringt Kindergesang, der nicht in diese Umgebung zu passen scheint. Die klare helle Kinderstimme gehört Nathan.

Vielleicht singt der kleine Junge deshalb so unverzagt vor sich hin, weil er mit seinen zweieinhalb Jahren nicht ahnt, was für ein schweres Schicksal ihm droht. Nathan ist von Geburt an blind.

Bebe, Nathans Mutter, weiß, was für ein hartes Leben ihrem Sohn bevorsteht. In einer Gesellschaft, in der behinderte Menschen von vielen als verflucht angesehen und ausgegrenzt werden, gibt es für diese oft nur eine Perspektive: Sie werden zu Bettlern. Als die 35-Jährige die Augenprobleme ihres geliebten Kindes bemerkt, ist sie unglücklich. Doch sie wünscht ihm eine bessere Zukunft und gibt nicht so schnell auf.

Die Mutter von fünf Kindern findet Hilfe beim CBM-geförderten Projektpartner Elikya in Kinshasa, deren freiwillige Helfer in die Gemeindengehen und nach kranken und behinderten Menschen suchen und ins Krankenhaus überweisen.

Astrid Kandolo ist eine dieser Helferinnen. Die junge Frau sucht in ihrer Gemeinde unermüdlich nach Hilfsbedürftigen. Jetzt untersucht Astrid vor dem Haus der Familie Nathans Augen. Sie erkennt schnell, dass das Kind Grauen Star hat. Astrid macht der verzweifelten Mutter Mut: Durch eine Operation kann das Augenlicht gerettet werden.

Doch Bebe ist bedrückt, weil sie kein Geld hat. Astrid erklärt ihr, dass bei Patienten, die den geringen Eigenanteil nicht bezahlen können, die OP komplett aus dem CBM-Sonderfonds bezahlt wird. Bebe ist erleichtert.

Einige Wochen später holen Astrid und ein Fahrer Bebe, Nathan und weitere Patienten mit ihren Eltern ab. Bebe hat ihrem Sohn seine beste Hose angezogen. Im Auto geht es über holprige Sandpisten, vorbei an riesigen Schlaglöchern, zum Krankenhaus. Die Mitfahrer sind bedrückt. Da fängt Nathan an zu singen. Die anderen stimmen ein. Mit den fröhlichen Liedern auf den Lippen wird die Fahrt viel erträglicher.

Am nächsten Tag im St. Joseph Hospital bestätigt Dr. Kilangalanga die Diagnose: Grauer Star auf beiden Augen. Da Nathan noch klein ist, bestehen gute Chancen auf eine erfolgreiche OP. Sein Gehirn kann noch lernen, neue Sinneseindrücke zu verarbeiten. Am OP-Tag operiert Dr. Kilangalanga routiniert beide Augen. Der Eingriff ist schnell vorüber. Nathans Augen sind mit einem dicken Verband bedeckt. Bebe bleibt an Nathans Bett, bis er aus der Narkose erwacht.

Am nächsten Morgen wird der Verband abgenommen. Bebe ist nervös, Nathan unruhig. Dr. Kilangalanga untersucht sorgfältig beide Augen. Er lächelt: Die OP war erfolgreich, Nathan kann sehen! Schlagartig fällt die Anspannung von Bebe ab. Sie atmet tief durch. Zaghaft beginnt sie zu lächeln. Dr. Kilangalanga erklärt, dass Nathans Sehfähigkeit durch regelmäßige Sehübungen auf bis zu 100 Prozent gesteigert werden kann.

Einige Tage später: Astrid besucht Nathan und Bebe zu Hause. Nathan lacht seine Mutter fröhlich an. Bebe ist glücklich: "Ich hatte große Angst vor der
Zukunft. Aber nun wird alles gut!" Ihr Strahlen sagt mehr als 1000 Worte.

Text: PfeilCBM

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Durch eine Spende an CBM haben Sie die Chance, das Leben eines blinden Kindes und seiner Familie nachhaltig zu verändern.
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